Fassaden lassen sich nach Konstruktionsweise, Material und Fensteranordnung unterscheiden. Darüber hinaus gibt es besondere Fassadentypen mit speziellen Funktionen.

Nach Konstruktionsweise

Warmfassaden (einschalig): Alle Schichten sind in einem kompakten Wandaufbau vereint.

Kaltfassaden (mehrschalig): Eine äußere Hülle bildet einen belüfteten Zwischenraum zur tragenden Innenwand.

Doppelfassaden: Mehrschalige Systeme mit erweitertem Zwischenraum – ideal für Belüftung, Schallschutz oder Sonnenschutz.

Kombinierte Fassaden: Vereinen mehrere konstruktive Prinzipien.

Nach Material

Putz: Witterungsschutz und energetische Optimierung.

Holz: Natürlich, vielseitig und in verschiedenen Oberflächen erhältlich.

Klinker: Dauerhafte Ziegelschalen für robuste Optik.

Keramik/Naturstein: Hochwertige Plattenverkleidungen.

Metall: Moderne, langlebige Ausführungen aus verschiedenen Legierungen.

Glas: Transparent, oft als Vorhangfassade eingesetzt.

Nach Fensteranordnung

Lochfassade: Einzelne, klar definierte Öffnungen.

Bandfassade: Geschossweise horizontal verbundene Fensterbänder.

Besondere Fassadentypen

Hinterlüftet: Belüfteter Zwischenraum für optimale Feuchtigkeitsregulierung.

Begrünt: Pflanzlich gestaltete Fassaden für Klima- und Luftqualitätsvorteile.

Dynamisch: Bewegliche Elemente passen sich Licht und Klima an.

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